Kaplan Pater Lazarus Uchman ist neuer Präses der Kolpingfamilie

Kaplan Pater Lazarus Uchman (mitte) ist der neue Präses der Kolpingfamilie. Darüber freuten sich Bezirkspräses Pfarrer Thomas Diermeier, Vorsitzende Andrea Aigner, 2. Vorsitzender Martin Thanner und Kassier Martin Westenthanner (von links). / Bild und Ber

Gangkofen. Einstimmig wurde Kaplan Pater Lazarus Uchman  bei der Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitagabend im Gasthaus „Zur Alten Mühle“ in Dirnaich zum neuen Präses der Kolpingfamilie gewählt. Die Neuwahl wurde notwendig, weil der bisherige Präses Kaplan Markus Hochheimer nicht mehr in Gangkofen ist.

Nach der Begrüßung durch Vorsitzende Andrea Aigner und der geistlichen Einführung von  Bezirkspräses Pfarrer Thomas Diermeier blickte Schriftführerin Annemarie Egglseder auf die Aktivitäten der 71 Mitglieder zählenden Kolpingfamilie zurück. So erinnerte sie unter anderem an die Theateraufführungen, den Nikolausdienst, die Altkleidersammlung, den Blumenteppich zu Fronleichnam, das Osterkerzenbasteln und das Ferienprogramm. An den kirchlichen Festtagen war der Verein mit der Fahnenabordnung beteiligt. Weiter beteiligte sich der Verein am Pfarrgartenfest und am Gemeindeschießen der Deutsch-Haus-Schützen. Das zehnjährige Wiedergründungsjubiläum wurde in einer sehr gut besuchten Bezirksmaiandacht mit Bezirkspräses Pfarrer Thomas Diermeier in der Pfarrkirche gefeiert. Bei Kaffee und gespendeten Kuchen klang das Jubiläum im Pfarrsaal aus.

In fünf Vorstandssitzungen wurden die Vereinsangelegenheiten organisiert. Über die Kassenbuchungen gab Martin Westenthanner Auskunft. Die Kassenprüfer Georg Buchhart und Konrad Baumgartner bescheinigten ihm einwandfreie Arbeit.

In der Terminvorschau verwies Vorsitzende Andrea Aigner auf den Kolping-Gedenktag am 4. Dezember. Dazu findet am Samstag, 9. Dezember, um 19 Uhr ein Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder statt. Am 9. Und 10. Dezember beteiligt sich der Verein am Christkindlmarkt. Im kommenden Jahr ist die Teilnahme an den kirchlichen Festtagen, am Pfarrgartenfest und am gemeindlichen Ferienprogramm vorgesehen. Besucht werden die Bezirkskonferenzen. Weiter sind die Altkleidersammlung, Bergwanderungen, Kegelabende und das Osterkerzenbasteln geplant. Die Theateraufführungen sind für März angesetzt. Zu  Fronleichnam wird wieder ein Blumenteppich gelegt.

Loreto-Kirche erstrahlt in neuem Glanz!                                                Am 10. Dezember feierlicher Gottesdienst

Die neu renovierte Loreto-Kirche in Angerbach erstrahlt in neuem Glanz./ Bild und Bericht Bichlmeier.

Angerbach. Die Renovierungsarbeiten an der Loreto-Kirche sind abgeschlossen. Bereits im Jahr 2011 wurden erhebliche Mängel am Dachstuhl der Wallfahrtskirche festgestellt. 2012 folgte der Beschluss der Kirchenverwaltung zur Renovierung. Nach dem Abschluss der Planung folgte 2016 die Kostenschätzung in Höhe von 413.000 Euro. Das bischöfliche Baureferat und das Denkmalamt stimmte zu, so konnte nach der Ausschreibung und der Vergabe im März diesen Jahres mit den Bauarbeiten begonnen werden. Das Dach und das in die Jahre gekommene Gebälk wurde erneuert sowie die Eindeckung und Holzverschalung der Turmkuppel entfernt und neu aufgebaut. Ein neuer Sockelputz wurde aufgezogen. Die Kupferblecheindeckung der Turmkuppel wurde erneuert und mit der Befestigung des renovierten Turmkreuzes abgeschlossen. Neue Ziffernblätter und Schallläden wurden angebracht. Die Außenwände wurden neu verputzt und der bisherige Kies im Filtergraben um die Kirche durch gewaschenem Riesel ersetzt. Ein dreimaliger Anstrich der Außenwände vollendete die Renovierung. Nun findet der erste Gottesdienst am Sonntag, 10. Dezember, um 8.30 Uhr in der Loreto-Kirche statt. Dabei werden neue Ministranten aufgenommen.

                   Anita Geigenberger bleibt Frauenbundvorsitzende

Neue und ausgeschiedene Vorstandsmitglieder: vorne von links Vorsitzende Anita Geigenberger, 2. Vorsitzende Manuela Wimmer und geistlicher Beirat Pfarrer Jakob Ewerling; Hinten von links Kerstin Häglsperger, Marianne Vilsmaier, Marianne Greinsberger, Regi

          „Fairer Kaffeeklatsch" sorgte für gut besuchten Pfarrsaal

Obertrennbach. Anita Geigenberger führt auch künftig den Frauenbund. Bei der Neuwahl in der Generalversammlung am vergangenen Donnerstagabend wurden auch 2. Vorsitzende Manuela Wimmer und Schriftführerin Paula Treffler in ihren Ämtern bestätigt. Nach 33-jähriger Tätigkeit schied Kassiererin Anna Wimmer auf eigenen Wunsch aus. Ihre Nachfolgerin ist Tanja Hirl.

Als Beisitzerinnen ergänzen Kerstin Häglsperger, Marianne Vilsmaier, Regina Vilsmaier, Brigitte Pollak, Roswitha Gellinger, Rita Eglseder und Marianne Greinsberger  die Vorstandschaft. Geistlicher Beirat ist Pfarrer Jakob Ewerling.

Im Anschluss an den Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder trafen sich die Frauenbundfrauen im Pfarrheim. Nach der Begrüßung durch Vorsitzende Anita Geigenberger trug Paula Treffler den Tätigkeitsbericht vor. Über die Kassenbuchungen informierte Anna Wimmer.

Die Vorsitzende dankte abschließend allen, die ein Vorstandsamt übernommen haben, und wünschte sich eine gute Zusammenarbeit. Ihr weiterer Dank ging an die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder für das gute Miteinander in den vergangenen Jahren. In ihrer Terminvorschau verwies sie auf den Gottesdienst am Donnerstag, 14. Dezember, um 19.15 Uhr in der Pfarrkirche mit anschließender Adventfeier im Pfarrheim. Das Adventssingen ist am Sonntag, 17. Dezember, um 19 Uhr in der Pfarrkirche. Am 19. Januar betet der Frauenbund für den Weltfrieden in der Kirche. Franz Krieger hält am 20. Februar um 19 Uhr im Pfarrheim einen Vortrag über Bienen.

Unter den Gästen war 2. Bezirksvorsitzende Petra Moser.

Zahlreiche Gäste und viele gespendete Kuchen gab es beim „fairen Kaffeeklatsch".

Gangkofen. Sehr gut besetzt war der Pfarrsaal beim Sonntagskaffee des „Eine-Welt-Ladens". Das Team hatte alle Hände voll zu tun, um die Besucher mit fairen Kaffee- und Teegenuss und die Kinder mit Orangensaft zu versorgen. Zudem gab es zahlreiche Torten und Kuchen vom Buffet, die für diesen Nachmittag gespendet wurden. Zur Sonntagskaffeezeit war der „Eine-Welt-Laden" geöffnet, so dass sich Interessenten das Angebot fair gehandelter Waren ansehen und kaufen konnten. 

 

/ Bericht: Bichlmeier.

/ Bilder: Bichleier und Huber Rita.

                             Martinszug durch den Marktplatz

Die Heilige Martin teilte seinen Mantel mit dem Bettler.
Die Kinder zogen singend mit ihren Laternen durch den Marktplatz / Bild und Bericht Bichlmeier.

Gangkofen. Wegen der schlechten Witterung erwartete Pfarrer Jakob Ewerling am vergangenen Freitagabend die Kinder der beiden Kindergärten zunächst in der Pfarrkirche. Die Kinder des Kindergarten St. Nikolaus zeigten in ihrem Spiel die Geschichte des Heiligen Martin. Dazu sangen und tanzten die Kinder ihren Lichtertanz. Anschließend zogen die Kinder singend mit funkelnden Laternen hinter einem Pferd mit St. Martin durch den mit vielen Zuschauern gesäumten Marktplatz zum Schulzentrum. Im Anschluss an die Martinsfeier verköstigte der Elternbeirat die Kinder und deren Eltern. Die Verköstigung wurde durch die Bäckerei Bachmeier unterstützt.

                                   Martinszug in Reicheneibach

Gemeinsam mit Kaplan Pater Lazarus Uchman feierten die Kinder das Fest des Heiligen Martin. / Bild und Bericht Bichlmeier.

Reicheneibach. Mit einer Andacht, witterungsbedingt in der Pfarrkirche, begann die von Kaplan Pater Lazarus Uchman zelebrierte Martinsfeier am vergangenen Sonntagabend. Dabei hörten die Kinder die Geschichte des Heiligen Martin. Gemeinsam mit ihren Eltern zogen die Kinder anschließend singend mit ihren bunten Laternen durch das Dorf zum Pfarrheim, wo die Martinsfeier mit Martinsgänsen, gespendeten Kuchen und Getränken fortgesetzt wurde.

Seniorenrunde hielt Jahresrückblick                                                 Kaplan Pater Lazarus Uchman C.O. als geistlicher Beirat eingeführt

Gottfrieda Kindermann bei der Einführung von Kaplan Pater Lazarus Uchman C.O. zum geistlichen Beirat. / Bild und Bericht Bichlmeier

Gangkofen. Kaplan Pater Lazarus Uchman betreut ab sofort die Seniorenrunde seelsorglich. Er wurde während des Seniorennachmittages am vergangenen Freitag von Organisatorin Gottfrieda Kindermann begrüßt und in sein Amt eingeführt. In Reimen begrüßte Anna Kargl den Geistlichen zu seiner neuen Aufgabe.

Nach einem Gottesdienst in der Pfarrkirche, zelebriert von Kaplan Pater Lazarus Uchman, der auch den Primizsegen erteilte, trafen sich die Senioren im Pfarrsaal.

Gottfrieda Kindermann blickte zunächst auf die Erlebnisse des vergangenen Jahres zurück und erinnerte an Geburtstagsfeiern, Vorträge von Kaplan Markus Hochheimer, den Informationsnachmittag über Schuhe, Gedichte und Geschichten von Josef Hirl, den Bildernachmittag mit der Historischen Interessengemeinschaft, die Faschingsfeier, den Einkehrtag mit Vorträgen, die Pilgerfahrt nach Altötting, den Ausflug nach Sossau, die Besichtigung der Wallfahrtskirche Heiligenstadt und die Verabschiedung von Kaplan Markus Hochheimer. Ein Seniorennachmittag wurde durch den Pfarrgemeinderat gestaltet.

Zum anschließenden Erntedankfest trugen  Maria Lampoltshammer, Hildegard Brindl und Maria Rauscheder Gedichte vor.  Dazwischen wurden Danklieder gesungen.

Über einen Blumenstock zum Geburtstag durften sich Hildegard Brindl, Fritz Huber, Karolina Mörtl und Anna Vierlbeck freuen.

Kaplan Pater Lazarus Uchman zeigte sich sehr erfreut über die nette Begrüßung und informierte die Senioren über seinen Werdegang.

Abschließend dankte Gottfrieda Kindermann allen Helfern, die zum Gelingen der Seniorennachmittage im vergangenen Jahr beigetragen haben.

Unter den Gästen war Pfarrer Jakob Ewerling.

                                  Danke für die Gaben der Natur

Die Kinder feierten mit Pfarrerin Claudia Brunnmeier-Müller und Kaplan Pater Lazarus Uchman das Erntedankfest. / Bild und Bericht Bichlmeier

Gangkofen. „Es Zeit zum Ernten und zum Danken. Wir sind hier, um gemeinsam das Erntedankfest zu feiern", begrüßten Kaplan Pater Lazarus Uchmann und Pfarrerin Claudia Brunnmeier-Müller zahlreiche Kinder mit ihren Eltern und Großeltern am vergangenen Samstagnachmittag zum Kleinkindergottesdienst im Pfarrsaal. Nach dem Entzünden der Jesuskerze durften die Kinder mit vielen Früchten ihren Erntealtar schmücken. Nach den Fürbitten, dem gemeinsamen Vaterunser und dem Segen spendeten die Geistlichen den Einzelsegen für jeden kleinen Gottesdienstbesucher und lobten die Kinder für ihre Aufmerksamkeit. Zudem bedankten sich die Seelsorger beim Organisationsteam für die Vorbereitungen. Für die musikalische Mitgestaltung sorgte Beate Sichart.

                     Kirchlicher Segen für die Tagespflegeeinrichtung

Pfarrerin Claudia Brunnmeier-Müller und Pfarrer Jakob Ewerling (links) segneten die Räume der Tagespflegeeinrichtung im Beisein der Tagespflegegäste (vorne) und Kreisgeschäftsführer Herbert Wiedemann, Bürgermeister Matthäus Mandl und Tagespflegeleiterin B

Gangkofen. Seit 1. November 2016 besteht die Tagespflegeeinrichtung. Inzwischen besuchen durchschnittlich zwölf Tagespflegegäste die Einrichtung, die von Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr geöffnet ist. Drei Pflegefachkräfte, eine Pflegefachhelferin und eine Betreuungskraft kümmern sich um die Gäste. Die Hin- und Rückfahrten erfolgt durch den BRK-Fahrdienst. Die Küche, Verwaltung und Reinigung übernimmt das Bürgerheim St. Martin.

„Die Tagespflege gehört, wie die Kurzzeitpflege, zu den teilstationären Angeboten für pflegebedürftige, ältere Menschen. Sie stellt ein Bindeglied zwischen der Pflege zuhause und einer stationären Pflegeinrichtung dar. Dabei haben wir zwei Zielgruppen stets im Auge: Die Senioren und deren Angehörige. Der Tagesablauf in der Einrichtung wird durch gemeinsame Mahlzeiten, Gruppenaktivitäten, Einzelbegleitungen und Ruhepausen strukturiert. Er folgt dabei den Kriterien eines normalen Tages, immer unter der Berücksichtigung vorhandener Fähigkeiten, schwankender Tagesformen und der Respektierung individueller Vorlieben“, erklärte Kreisgeschäftsführer Herbert Wiedemann in seiner Festrede.

Als sehr spannend bezeichnete Tagespflegeleiterin Brigitte König die ersten Wochen nach der Eröffnung. „Es ist sehr schön, zu sehen, wie gut die Tagespflege angenommen wird.

Das ist alles nur mit einem gut funktionierenden, aufeinander eingespielten und immer wieder aufs Neue motivierenden Team, dem die Ideen nicht ausgehen, möglich“, lobte sie ihre Mitarbeiterinnen. Ihr Dank ging an Bürgerheimleiterin Carola Fitze und ihr Team sowie an die Leiterin des Aufgabenbereiches Ambulante Pflege und Soziale Dienste, Christina Schmittner, für ihre uneingeschränkte Unterstützung.

Bürgermeister Matthäus Mandl zeigte sich begeistert von der Einrichtung, die sehr gut funktioniere. Der Markt sei eine der ersten Kommunen, die somit eine Vollversorgung für die ältere Generation anbieten könne. „Wer hier alt wird und Hilfe braucht, kann alle Hilfe in seiner Heimat erhalten“, so der Bürgermeister.

Pfarrer Jakob Ewerling und Pfarrerin Claudia Brunnmeier-Müller spendeten den Segen für die Räume der Tagespflege.

Die musikalische Gestaltung des Festaktes übernahm Alois Hell.

Unter den Gästen waren die Seniorenbeauftragte des Landkreises Rottal-Inn Ursula Müller, die Bauherren Josef Kintsch und Jürgen Werrenrath, BRK-Vorstandsmitglied Johanna Leipold, stellvertretender Bereitschaftsleiter Josef Schreiner, Bürgerheimleiterin Carola Fitze und ihr Team, die Leiterin des Aufgabenbereiches Ambulante Pflege und Soziale Dienste Christina Schmittner und den Bereichsleiter für stationäre und teilstationäre Pflege Thomas Döbber.

                           Pfarrseelsorgeeinheit feierte Erntedank

Gangkofen/Obertrennbach/Dirnaich/Reicheneibach. Herrliche, mit zahlreichen Erntegaben geschmückte Altäre konnten die Gottesdienstbesucher am vergangenen Wochenende zum Erntedankfest in den Kirchen der Seelsorgeeinheit bestaunen. In den Gottesdiensten stand das „Danken“ im Mittelpunkt. Die Landjugend sorgte in Obertrennbach für einen geschmackvollen Erntealtar. In der Pfarrkirche Dirnaich wurde der Erntealtar vom Obst- und Gartenbauverein Dirnaich  aufgebaut. In Gangkofen verzierte der Obst- und Gartenbauverein und in Reicheneibach Mesnerin Anna Sedlmaier und Theresia Gruber den Erntealtar.

 

/ Bild und Bericht: Bichlmeier    

Der Obst- und Gartenbauverein schmückte den Altar in der Pfarrkirche Gangkofen.
Die Landjugend verzierte den Altar in der Kirche Obertrennbach zum Erntedankfest.
Der von Mesnerin Anna Sedlmaier und Theresia Gruber geschmückte Altar in Reicheneibach.
In Dirnaich sorgte der Obst- und Gartenbauverein für den Erntealtar.

                        Zahlreiche Gäste beim Erntedankfrühstück

Zahlreiche Gäste kamen zum Erntefrühstück des Pfarrgemeinderats. / Bild und Bericht Bichlmeier

Reicheneibach. Nach einem von Pfarrer Jakob Ewerling  zelebrierten, festlichen Erntedankgottesdienst trafen sich die Pfarrangehörigen im Pfarrheim zum vom Pfarrgemeinderat organisierten Erntedankfrühstück. Innerhalb kürzester Zeit waren die  Plätze belegt und die Besucher ließen sich verwöhnen. Zum Abschluss gab es Kaffee und viele gespendete Kuchen. Der Erlös wird für einen guten Zweck verwendet. 

                  Landjugend gestaltete Erntedank-Gottesdienst

Pfarrer Jakob Ewerling (links) bei der Segnung des neuen Landjugendzimmers. / Bericht und Foto: Bichlmeier

Reicheneibach. Mehrere Wochen haben die Mitglieder der Landjugend das frühere Büro im Pfarrheim renoviert und liebevoll zum Landjugendtreffpunkt umgestaltet. Nun erhielt es am vergangenen Sonntag durch Pfarrer Jakob Ewerling den kirchlichen Segen. Landjugendvorsitzender Stefan Peterhans dankte in seinen Wortend er Kirchenverwaltung und dem Pfarrgemeinderat sowie allen weiteren Helfern für die Unterstützung bei der Umsetzung.

                    Katholische Landjugend hat neues „Zuhause“

Die Landjugend gestaltete den Erntedank-Gottesdienst musikalisch. An der Orgel begleitete Irene Högl (links) / Bericht und Foto: Bichlmeier

Obertrennbach. Mit beeindruckenden Gesängen zur musikalischen Begleitung von Irene Högl gestaltete die Landjugend am vergangenen Samstagabend den Erntedank-Gottesdienst. Dazu übernahmen die Jugendlichen auch die Lesung, die Fürbitten, die Meditation und die Gestaltung des Erntedankaltares. Pfarrer Jakob Ewerling war sichtlich erfreut darüber, dass die Landjugend so aktiv an der Mitgestaltung des Gottesdienstes beteiligt war. 

        Ökumenischer Mitarbeiterausflug führte nach Raitenhaslach

Gangkofen. In guter Tradition unternahmen viele ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden am vergangenen Samstag ihren jährlichen Ausflug. Diesmal organisiert von Wolfgang Adler von der evangelischen Gemeinde, führte der Weg in die ehemalige Zisterzienserabteikirche nach Raitenhaslach. Pfarrer Franz Aicher, der vor seinem Ruhestand viele Jahre lang hier seinen Dienst versah, brachte der Reisegruppe in begeisternder Weise die über 800 Jahre alte Kirchengeschichte der einzigartigen Barockkirche näher. Die Raitenhaslacher Zisterzienser wirkten bis in unsere Niederbayerischen Gefilde und so kann man neben dem Grab der Hedwig von Landshut auch einige niederbayerische Wappen hoch oben an den Säulen im herrlichen Kirchenschiff entdecken. Gestärkt vom Mittagessen mit beeindruckendem Ausblick auf die Burghausener Burg ging es weiter mit einer Kirchenführung in der evangelischen Friedenkirche. Pfarrer Torsten Fecke führte  in die besondere Architektur der 1956 eingeweihten Kirche ein, die unmittelbar vor der Burg, am Übergang von der Alt- zur Neustadt Burghausens liegt. Zum Reformationsjubiläum initiierte die Kirchengemeinde eine 95 Stelen umfassende Ausstellung „500 Jahre Luther – und alles im Butter?“. Die Kirchen, unterschiedliche Künstler, viele Schulen, Konfirmandengruppen, Vereine, Chöre und kirchliche Gruppen setzten sich mit der Thematik  auseinander. Entstanden ist ein vielfältiges, sehenswertes Künstlerprojekt, das auch für die Gangkofener Reisenden eine anregende Auseinandersetzung auf dem ein Kilometer langen Weg durch die Burghöfe war. Nach der gemeinsamen Andacht in der Friedenskirche ging es wieder nach Hause. Begleitet wurden die Mitarbeitenden von Kaplan Pater Lazarus Uchman und Pfarrerin Claudia Brunnmeier-Müller.

 

/ Bericht: Pfarrerin Claudia Brunnmeier-Müller.

/ Bilder: Herbert Brunnmeier und Rita Huber